Langbogen - Traditionsbogen mit Stil und Geschichte

Aktualisiert am: 23.09.2020

Der Langbogen ist quasi die Urmutter aller Bögen. Die ältesten Funde reichen ca. 10.000 Jahre bis ins Mesolithikum zurück. Dementsprechend ist das Design von Langbogen ein echtes Traditionshandwerk.

Beliebt sind solche Bögen nicht nur an Schießständen von Mittelaltermärkten. Auch in traditionellen Bogensportarten wie dem japanischen Kyūdō werden nach wie vor Langbogen genutzt. Jedoch sollte man beim Kauf eines Langbogens auf einige wichtige Kriterien achten und vor allem nicht an der Materialqualität sparen.

Langbögen Testsieger 2020:

Toparchery Bogenschießen 60 '' Langbogen Outdoor Jagd Recurve Pfeil und Bogen Einteiliger traditioneller Holz Jagdbogen RECHTS/LINKSHÄNDIG Mit Otter Balls String Silencer (25)

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: Kombination aus Langbogen und Recurve, für Jagd- und Outdoor-Sport, für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut geeignet, besitzt Otter Balls String Silencer für besonders leises Schießen, Bogenlänge von 60 Zoll, Sehnenlänge ca. 145 cm, Reichweite etwa 36 Zoll, 800 g schwer

Eleganter Recurve Langbogen der nächsten Generation: Der Toparchery Bogenschießen 60" Langbogen

besitzt, wie der Name schon sagt, eine Bogenlänge von 60 Zoll (152,4 cm). Die Sehnenlänge beträgt ca. 145 cm und die Reichweite etwa 36 Zoll (91,44 cm). Damit ist der Bogen ideal für das Schießen aus kurzen Instanzen geeignet.
Hergestellt wird dieser Recurve beziehungsweise Reflex Langbogen aus stabilem Holz. Eine fortschrittliche Laminiertechnik sorgt zusätzlich für eine gute Widerstandsfähigkeit und gute Zugkraft. Das Zuggewicht des 800 g schweren Bogens kann individuell ausgewählt werden und reicht je nach Variante von 25 lbs bis 50 lbs.
Der Toparchery Bogenschießen 60″ Langbogen wird regelmäßigen Tests unterzogen und besitzt deshalb eine ausgezeichnete Qualität. Geeignet ist dieser Recurve Langbogen sowohl für die Jagd als auch fürs Zielschießen aus kurzer bis mittlerer Distanz. Gute Produktbewertungen kommen von Einsteigern und fortgeschrittenen Primärschützen gleichermaßen.
Aufgrund seiner hochwertigen Verarbeitung liegt der Toparchery Bogenschießen 60″ Langbogen sehr bequem in der Hand und weist trotz guter Geschwindigkeit einen geringen Handschock auf. Zur Geräuschreduzierung beim Jagen wird der Bogen mit Otter Ball String Silencer geliefert. Profis bescheinigen dem Bogenmodell außerdem eine gute Eignung zum Trainieren des Daumenlösens.
Käufer weisen darauf hin, dass der Bogen eventuell nicht mit jedem Pfeilmodell kompatibel ist. Das liegt laut Nutzerbewertung an der relativ dünnen Sehne des Bogens. Am besten geeignet sind laut Kundenfeedback Carbon Pfeile.
Wer andere Pfeile mit dem Toparchery Bogenschießen 60″ Langbogen nutzen möchte, muss womöglich eine andere Sehne aufziehen. In Sachen Kosten liegt der Bogen im mittleren Preissegment, erbringt aber auch eine dementsprechend angemessene Leistung.

Vorteile:
  • besonders für kurze Distanzen geeignet
  • aus stabilem Holz gefertigt
  • mit fortschrittlicher Laminiertechnik
  • gute Zug- und Widerstandskraft
  • Zuggewicht lässt sich individuell auswählen
  • geringer Handschock

Nachteile:
  • eventuell nicht mit jedem Pfeil kompatibel
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Langbogen kaufen – vor allem den Aufbau beachten

Beim Langbogen handelt es sich um einen sogenannten Primitiv-Bogen oder Selfbow. Darunter versteht man grundsätzlich alle Bogenarten mit vergleichsweise einfacher Bauform, die aus rein natürlichen Materialien gefertigt sind. Zusätzlich besitzen Selfbows üblicherweise auch kein Schussfenster (engl.: shelf) und sind daher auf ein Selbstzielen (engl.: self-aiming) angewiesen.

Man kann einen Primitiv-Bogen übrigens dank seiner simplen Bauweise bei Bedarf auch selbst aus einfachsten Mitteln herstellen. Für das Schnitzen von selbst gemachten Bogen gibt es im Fachhandel sogar spezielle Rohlinge zu kaufen.

Der Langbogen erhielt seinen Namen wegen seinem stabförmigen Aufbau. Ungespannt ist das bis zu 245 cm lange Bogenholz also nur leicht gebogen, sodass es erst im gespannten Zustand die bogentypische D-Form erhält. Das Holz besteht in der Regel aus hochwertigen Holzarten, darunter

  • Ahorn
  • Bambus
  • Birne
  • Eibe
  • Esche
  • Rattan (Manau)
  • Rotanpalme
  • Robinie
  • oder Ulme

Dank ihres qualitativ hochwertigen Bogenholzes sind Langbogen äußerst robust und langlebig. Außerdem hat ein traditionell gefertigter Langbogen auch hohen ästhetischen Wert. Er findet deshalb unter anderem bei altertümlichen Bogenschieß-Wettbewerben sowie im Mittelalter-Larp oder Fantasy-Cosplay rege Verwendung. Je nach Herkunft und kulturellem Ursprung unterscheidet man verschiedene Varianten des Langbogens.

Englischer Langbogen (ELB)

Ein Langbogen mit tiefem D-Querschnitt, Horn-Tip und einer Länge von 1,80 m oder mehr. Der etwas jüngere, Viktorianische Englische Langbogen besitzt im Querschnitt einen etwas flacheren Bauch. Traditioneller Weise wird der Englische Langbogen aus Eibenholz, alternativ aus Esche, Ulme oder seltener auch aus Hasel gefertigt. 

Die Reichweite des Englischen Langbogens kann bis zu 400 m betragen. Die hohe Reichweite war seiner Zeit für das sogenannte Clout Schießen wichtig. Eine bis heute legendäre Art des Kampfschießens, bei der weit entfernte Ziele durch Abschießen der Pfeile in relativ hohem Winkel getroffen werden müssen.

Bedeutende Funde dieser Bogenart stammen aus dem englischen Kriegsschiff Mary Rose, wobei zwei Bögen schon 1836 von John Deane aus dem Schiffswrack geborgen wurden. Wegen ihrer großen Bedeutung für die Rekonstruktion von original Bögen des Altertums bezeichnet man Englische Langbogen im Fachjargon auch als Bogen des Typs Mary Rose. 

Wikinger Langbogen

Der Wikingerbogen ist ein mittelalterlicher Langbogen nach dem Vorbild von traditionellen Bogen aus der Wikingerstadt Haithabu. Charakteristisch sind eine ovale Form im Querschnitt und die verdickten, lang überstehenden und in Spannrichtung gebogenen Enden. 

Ein Bogen dieser Art wurde bereits vor etwas 5000 Jahren vom berühmten Mann aus dem Eis, Ötzi getragen. Der Bogen ist insbesondere in der Wikinger und Mittelalter-Szene weit verbreitet, wo er bei Larps aber auch für Schießübungen Verwendung findet.

Wikingerbogen sind meist etwa 178 cm lang und werden traditionsgemäß aus Eibe oder Ulme hergestellt. Heutzutage verwendet man auch gerne Rotangpalme, die als Basis für Rattanbögen dient. Der Bogengriff ist beim Wikinger Langbogen nicht verdickt, weshalb sich der Langbogen über die gesamte Länge spannen lässt.

Japanischer Langbogen (Yumi)

Yumi ist der Traditionsbogen im japanischen Bogensport Kyūdō (弓道), auch Weg des Bogens genannt. Neben dem Katana stellt Yumi (弓) die wichtigste Waffe der legendären Samurai. Er ist mit bis zu 2,45 m der längste Langbogen der Welt und wird traditionsgemäß aus Bambus oder Rattan gefertigt. 

Die Sehne besteht beim Yumi Bogen aus Hanf- oder Bastfaser. Die ebene Griffmitte unterteilt den Bogen außerdem in einen etwas kürzeren, unteren und einen deutlich längeren oberen Wurfarm. Dadurch ließ sich der große Bogen im Altertum auch problemlos vom Pferderücken aus bedienen. 

Je nach genauer länge unterscheidet man beim Japanischen Langbogen in sechs Unterformen:

  • Sansun-tsumari – 2,12 m Länge
  • Namisun – 2,21 m Länge
  • Nisun-nobi – 2,27 m Länge
  • Yonsun-nobi – 2,33 m Länge 
  • Rokusun-nobi – 2,39 m Länge 
  • Hassun-nobi 2,45 m Länge

Amerikanischer Flachbogen

Der Amerikanische Flachbogen ist in gewisser Weise eine Kombination aus europäischem Langbogen und dem etwas kürzeren Jagdbogen der amerikanischen Ureinwohner. Auch als Flatbow oder Indianerbogen bekannt, ist er mit nur 167 bis 177 cm deutlich kürzer als die meisten anderen Langbogen. 

Der Begriff Flachbogen nimmt Bezug auf das abgeflachte Griffstück und die flachen Wurfarme des Bogens. Das erleichtert die Präzision und Ablage des Pfeils. Das Zielen über die Pfeilspitze gelingt beim Amerikanischen Flachbogen also etwas besser. 

Von Vorteil sind die besonderen Eigenschaften des Flatbows nicht nur für die Jagd. Auch für Anfänger im Bereich des Bogenschießens ist die erleichterte Bedienung des Bogens sehr zu empfehlen. Gefertigt wird der Amerikanische Bogen neben Traditionshölzern wie Ahorn, Eibe, Esche oder Ulme vornehmlich aus amerikanischen Holzarten wie Hickory, Osagedorn oder Robinie.

Afrikanischer Langbogen

Ein eindrucksvoller historischer Bogen, der viele Varianten kennt und die vielseitige Nutzung des Bogens als Jagdwaffe und Musikinstrument widerspiegelt. Der afrikanische Jagdbogen wird traditioneller Weise nämlich auch gerne als Musikinstrument (v.a. als Bogenzither oder Mundbogen) genutzt. Dabei wurde von Archäologen und Geschichtsforschern schon viel darüber diskutiert, ob der Bogen grundsätzlich nicht zuerst als Musik- oder Jagdinstrument zum Einsatz kam. 

Dass ein Bogen auch Musik machen kann, entdeckten Jäger weltweit höchst wahrscheinlich beim Kürzen ihrer Sehnen. Je nach Spannung und Sehnenlänge lassen sich hierbei verschiedene Tonarten erzeugen. In der Herstellung von Musik- und Jagdbögen gibt es ansonsten kaum Unterschiede.

Die 1,60 bis 1,80 m langen Afrikanischen Langbögen werden diesbezüglich meist aus Bambus, Schilfrohr, Weide oder dem Holz des Zedrachbaums geschnitzt. Die Saiten beziehungsweise Sehnen bestehen entweder aus Bambusfaser, Binsen, Bogenhanf oder auch Tiersehnen. Typisch ist außerdem ein in Leder oder Tierfell gebundene Griffstücke

Richtige Verwendung des Langbogens

Wegen seiner relativ geraden Holzlänge ist die Sehne des Langbogens vergleichsweise lang. Sie muss daher sehr stark gespannt werden, um eine gute Reichweite und Durchschlagskraft der Pfeile zu erreichen. 

Auch gute Pfeilgeschwindigkeiten um die 164 km/h erreicht man beim Langbogen nur durch angemessene Spannung der Sehne. Früher wiesen Langbogen deshalb äußerst hohe Zuggewichte von bis zu 120 lbs (ca. 54,42 kg) auf.

Wegen des enormen Kraftaufwands kam es bei langjährigen Bogenschützen allerdings häufig zu Verschleißerscheinungen. Archäologische Skelettfunde deuten auf eine weite Verbreitung von Gelenkdeformationen und Verschleißerkrankungen wie Arthrose im Bereich der Armgelenke hin. Heutzutage verwendet man deshalb wesentlich geringere Zuggewichte für Langbogen:

  • Zuggewicht für Jugendliche bis 12 Jahre: 10 bis 20 lbs (5 bis 9 kg)
  • Zuggewicht für Frauen: 16 bis 34 lbs (7 bis 16 kg)
  • Zuggewicht für Männer: 20 bis 40 lbs (9 bis 18 kg)

Es wird empfohlen, mit einem eher niedrigen Zuggewicht zu beginnen und sich dann wie beim Kraftsport zu höheren Zuggewichten vorzuarbeiten. Auf diese Weise lässt sich das Risiko von Sportverletzungen beim Training minimieren und schrittweise die nötige Muskelkraft für höhere Zuggewichte aufbauen. Mit Blick auf die Bogenlänge wird ein Langbogen immer so lang gewählt, wie der Schütze groß ist.

Ist ein Langbogen für Einsteiger geeignet?

Weil ein Langbogen traditionell kein Schussfenster oder Stabilisatoren als Zielhilfen besitzt, erfordert die Führung des Bogens neben Kraft auch viel Konzentration und Zielgenauigkeit. Aus diesem Grund zählten Langbogenschützen im Altertum zu den professionellen Eliteeinheiten. 

Ein guter Schütze konnte pro Minute bis zu zehn Pfeile abschießen und Ziele in 200 bis 400 m Entfernung treffen. Dafür brauchte er aber ein intensives Training und eine beachtliche Kondition. 

Nichtsdestotrotz lässt sich der Selfbow auch für Einsteiger empfehlen. Durch das Fehlen der Pfeilauflage kann man mit diesem Bogen hervorragend das Zielen üben. Außerdem sind inzwischen auch Anfänger-Langbogen mit Schussfenster und Shelf erhältlich.

Mit welchen Pfeilen benutzt man den Langbogen?

Die genutzten Pfeile für den Langbogen unterscheiden sich teils ähnlich stark wie die regionalen Modelle. Für den Englischen Langbogen nutzte man früher maßgeblich Pfeile aus Pappelholz. Gerade Anfänger trainieren auch heute noch gerne mit Holzpfeilen, etwa aus Kiefer, Fichte oder Zeder. 

Pfeile für Yumi Bogen werden dagegen traditionell aus einem Bambusschaft gefertigt, der zur Begradigung in heißem Sand bearbeitet wird. Die Yumi Pfeile sind im Vergleich zu modernen westlichen Pfeilen äußerst lang und schwer und noch sehr kunstvoll mit Vogelfedern (zum Beispiel von Adler, Habicht oder Kranich) versehen. 

Grundsätzlich sollten bei einem Langbogen immer Pfeile zum Einsatz kommen, die echte Vogelfedern besitzen. Sie zerkratzen das empfindliche Bogenholz nicht so stark und fliegen mit Blick auf das fehlende Schussfenster auch sicherer. Schöne, authentische Holzfpeile findet man hier unter anderem auf Mittelaltermärkten oder im Mittelalter-Shop sehr zahlreich. 

Profischützen verwenden heute fürs Sporttraining mit dem Langbogen hingegen gerne Pfeile aus Fiberglas, Aluminium oder Carbon. Pfeile aus Fiberglas sind hier besonders robust und verbiegen nicht so leicht.

 Aluminium und Carbon Pfeile sind ebenfalls sehr lange haltbar und zudem auch sehr leistungsstark. Es gibt auch Kombi-Pfeile aus Aluminium-Carbon, die die Vorzüge beider Materialien vereinen.

Für die Verwendung von Langbogen ist Schutzkleidung wie Handschuhe, Fingertab und Armschutz sehr ratsam. Auch eine zusätzliche Pfeilauflage ist bei den Bogen ohne integrierte Zielhilfe sehr nützlich.

Wie schießt man einen Langbogen richtig ab?

Ein Langbogen sollte niemals ohne Pfeil abgeschossen werden. Der Leerschuss kann den Bogen nachhaltig beschädigen. Und auch die falsche Schusstechnik mit Pfeil sorgt für Problem, weshalb man folgende Schussregeln beachten muss:

  • Sehne spannen: Je nachdem, ob der Anwender Links- oder Rechtshänder ist, muss man die Sehne am Langbogen beim Spannen unterschiedlich eindrehen. Rechtshänder drehen die Sehne im Uhrzeigersinn rechts herum, Linkshänder links herum ein. Als Spannhilfe ist eine Spannschnur ratsam.
  • Standhöhe und Standposition: Zum Einstellen der Standhöhe ermittelt man die Distanz der Sehne zum am weitesten entfernten Stück des Bogenholzes (meist der tiefste Punkt des Bogengriffs). Danach stellt man sich zum korrekten Schießen im rechten Winkel zur Schnellebene auf. Die Füße stehen in Schulterbreite auseinander, die Knie sind locker gestreckt, Schultern und Brust entspannt, der Rücken gerade.
  • Kopfhaltung und Fingerposition: Die Augenachse sollte beim Schießen des Langbogens immer einen rechten Winkel mit den Schultern bilden. Die Finger liegen passgenau, aber locker um den Griff. 
  • Zugphase: Sobald der Pfeil eingelegt wurde, erfolgt die Zugphase. Der Bogen sollte harmonisch, ruhig und nah am Körper aufgezogen werden, bis es zum Vollauszug kommt. Das Ziehen sollte mit gleichmäßigem Kraftaufwand in einer langsamen, fließenden Bewegung erfolgen.
  • Anker: Vom Anker spricht man bei der finalen Feinausrichtung des gespannten Bogens vor dem Lösen. Im japanischen Kyūdō Training ist mit dieser Phase eine philosophische Meditation verbunden und kann äußerst lange dauern. Zughand und Daumen befinden sich zum Schluss seitlich am Gesicht mit Zeige- oder Mittelfinger im Mundwinkel sowie dem Daumen unter dem Kieferbogen.
  • Lösen: Das Lösen erfolgt zielgerichtet in Schussrichtung. Dabei werden die Fingerbeuger lediglich reflexlos gelöst und die Zughand beim Zurückgleiten ohne Kraftaufwand am Gesicht entlang geführt. Sie sollte nach dem Lösen des Pfeils etwa knapp vor dem Ohr zum Stehen können.

Langbögen Platz 2-3

Battle-Merchant Beidhändiger Langbogen Agincourt 180 cm - 70Zoll, Dunkelbraun inklusive Sehne Elfenbogen Kriegsbogen 25 bis 40 lbs Zuggewicht

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen

Eigenschaften: klassischer Langbogen, historisch korrekten Features, schlicht, hochwertig gearbeitet, dunkelbraunes Holz, kann beidhändig bedient werden, maximaler Auszug 28 Zoll, Länge von 70 Zoll

Ein Langbogen für echte Elfen Waldläufer: Der Battle-Merchant Beidhändiger Langbogen Agincourt

ist eine historisch akkurate Nachbildung des klassischen Langbogens. Er ist aus Rotangpalme gefertigt und besitzt traditionsgemäß keine Pfeilauflage. Das Holz ist zusätzlich dunkelbraun gebeizt, was dem Bogen ein sehr rustikales und damit authentisches Aussehen verleiht.
Mit einer Länge von 70″ (ca. 180 cm) weist der Beidhändige Langbogen Agincourt die traditionellen Ausmaße eines original Langbogens auf. Im Vergleich zu vielen anderen Langbogen ist der Langbogen Agincourt auch äußerst preiswert. Dabei büßt er laut Nutzererfahrungen aber nicht an Qualität ein.
Der maximale Auszug beträgt 28″. Das Zuggewicht des Langbogens Agincourt von Battle-Merchant kann von 20 lbs bis 45 lbs individuell gewählt werden. Es ist also für jede Erfahrungs- und Kraftklasse etwas dabei.

Vorteile:
  • historisch akkurate Nachbildung
  • aus Rotangpalme gefertigt
  • beidhändig einsetzbar
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Zuggewicht lässt sich individuell wählen

Nachteile:
  • keine Pfeilauflage (entspricht jedoch der Tradition)
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longbowmaker Traditioneller Ungarischer Stil Bogenschießen Handgefertigt 30 lbs Recurve Bogen Langbogen

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Eigenschaften: ein Bogen für Kenner, Traditionsbogen aus Ungarn, Auszugslänge maximal 33 Zoll, Bogensehne 51 Zoll, ergonomischer Bogengriff, Zuggewicht von 30 lbs bis 110 lbs

Traditionelle Handwerkskunst mit moderner Technologie: Der ergonomische Bogengriff ist beim Modell Longbowmaker Traditioneller Ungarischer Stil

ganz klar dem Recurve Bogen nachempfunden. Allerdings handelt es sich dennoch um einen Langbogen. Das lässt sich unter anderem an den Horn-Tips der Bogenenden erkennen, die anders als bei echten Recurves ohne Schnörkel auskommen.
Es handelt sich bei diesem Modell um einen traditionellen Reiterbogen der ungarischen Husaren. Die Sehne des Bogens ist hier üblicherweise fast genau so lang wie der Bogen selbst. Die 54 “ lange Nachbildung deckt sich auch hier mit dem historischen Original und besitzt eine 51 “ lange Bogensehne.
Die Auszugslänge des Bogens ist mit maximal 33 “ sehr großzügig bemessen. Dank seiner erleichterten Bedienung eignet sich der Husarenbogen wunderbar als Anfängerbogen, Bogenschützen zu Pferd oder auch junge Bogenschützen.
Gefertigt ist der Langbogen Longbowmaker Traditioneller Ungarischer Stil im Bereich der Wurfarme allerdings wenig altertümlich aus schwarzem Glasfiber. Auch die Bogensehne aus Nylon dürfte die Husaren verwundern. Lediglich das Griffstück und die Wurfarmenden sind aus traditionellem Maulbeerholz. Das tut der Qualität des Husarenbogens aber keinen Abbruch, denn die Wurfarme aus Glasfiber machen den Bogen umso robuster.
Das Schöne an diesem Bogenmodell ist, dass man es wahlweise als Rechts- oder Linkshandbogen benutzen kann. Als Zuggewicht steht von 30 lbs bis 110 lbs eine große Auswahl an verschiedenen Stärken zur Auswahl. Im Set kommt der Reiterbogen der Husaren mit praktischer schwarzer Köchertasche zu einem sehr guten Preis.

Vorteile:
  • ergonomischer Bogengriff
  • sehr hohe Auszugslänge
  • leichte Bedienung und gut für Anfänger
  • sehr robust durch weniger traditionelles Material
  • beidhändig bedienbar
  • Zuggewicht sehr variabel einstellbar
  • inklusive Köchertasche

Nachteile:
  • wenig altertümlich gestaltet
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Alternativprodukte

Anstelle eines Langbogens wird auch gerne ein Recurve Bogen genutzt. Er erhielt seinen Namen durch die auffallend zurückgebogenen (gecurvten) Wurfarme. Sie sind gen Ende tief in Schussrichtung geschwungen, was den Bögen auch eine einzigartige Ästhetik verleiht. 

  • Recurve Bogen: Der Bogen ist also ebenfalls ein echter Traditionsbogen und lässt sich bei natürlicher Materialwahl wie der Langbogen zu den Primitiv-Bogen zählen. Vor allem wenn es um Präzisionsschüsse aus mittlerer bis kurzer Distanz geht, ist dieses Bogenmodell äußerst leistungsstark. Das bietet sich einerseits beim Schießen auf Zielscheiben an, andererseits auch für die Jagd. Außerdem lassen sich Modelle wie der Take-Down-Recurve namensgemäß problemlos demontieren, was ein platzsparendes Verstauen ermöglicht, das Auswechseln defekter Wurfarme erleichtert und gegebenenfalls individuelle Anpassungen der Farb- und Materialwahl erlaubt.

Bildquelle Header: Women with bow © Depositphotos.com/kravka
Letzte Aktualisierung am 28.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API